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Kung-Fu

Was ist KUNG-FU ?
Um sich nicht gleich, wie üblich, in die vielen geschichtlichen Zusammenhänge zu verlieren, sei nur soviel gesagt: KUNG-FU heißt wörtlich übersetzt nicht mehr, als "Kampfkunst".
Wenn vor Millionen Jahren ein Urmensch dem anderen durch besonders wirkungsvolle Schläge überlegen war, so heißt das noch lange nicht, daß die Wurzel des KUNG-FU soweit zurückzuführen sei.
Vielmehr ist KUNG-FU ein fest umrissener Begriff, der erst im frühen Mittelalter (13. -15. JH) in China entstand.
Er stand für die systematische Erforschung und Ausübung verschiedener Systeme des bewaffneten und unbewaffneten Kampfes.
Die unterschiedlichsten Elitegruppen von Kaisern und Mandarinen übten sich ebenso systematisch in der Verbesserung ihrer Kampfmethoden, wie ihre Gegner, Bauern, Sklaven u. Mönche.

die Kungfu Kids - Meister Louis sowie Elias, Amaro, Lukas, Leonie, Arian, Jason, Noah und Mikael.

In der Kung-Fu Abteilung trainieren zur Zeit,

Kinder u. Jugendliche ab 5 Jahre.

Eine Erwachsenenabteilung ist in Planung

Spezial Waffentechnik

Am erfolgreichsten zeigte sich hierin das legendäre "Shaolin"-Kloster.
Einzig und allein aus der einmaligen Verbindung Buddhismus, religiöses Sein- Verständnis und der resultierenden Fähigkeit zur absoluten, Geist - Körper - Harmonie entwickelten sich in harter, selbst entsagender Disziplin einmalige Kampfkünste, die noch heute als Quelle fast sämtlicher Stile zum Tragen kommen.
Insbesondere die religiös - kulturellen Aspekte sind es, die im europäischen Raum heute viele Menschen von der Neugierde bis hin zur Begeisterung, den KUNG-FU Sport erlernen lassen.
Die bei KUNG-FU - Schülern sichtbaren Erscheinungen der Kampfkünste, wie die Aspekte Verteidigungsfähigkeit oder Körperbeherrschung, sind nur als Spitze des Eisberges zu betrachten.

Die nicht unmittelbar sichtbaren Bewegungen resultieren aus der dauernden Übung in der Koordination zwischen Geist und Körper. Die Schulung des Körpers zieht unmittelbar eine Schulung des Geistes nach sich und umgekehrt. Disziplinierte Selbstbeherrschung und Kontrolle über die eigenen Aggressionen, wachsendes Selbstbewusstsein und Selbstverständnis, Charakterstärke u. emotionale Stabilität sowie resultierend daraus Bescheidenheit aufgrund des Wissens über die eigenen Unzulänglichkeiten, sind unmittelbare Folgen.
Es ist auch nicht verwunderlich, wenn ein Schüler mehr und mehr, je nach seinen Fortschritten, Respekt vor anderen Menschen lernt, Respekt, der ausschließlich aus dem Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten erwächst.
Das tiefe Verständnis für modernes, zeitgemäßes KUNG-FU schließt nicht die Augen! Es entwickelt sich weiter, verharrt nicht in traditioneller Starrheit...
Wie mag es wiederum fünfhundert Jahre später aussehen?


Unser Stil

In der SPORT AKADEMIE LEE werden zwei kombinierte Kung Fu Stile gelehrt. Das Shaolin Shi Xing Chuan und das Mimoen Dang Lang Chuan.
Das Shaolin Shi Xing Chuan Kung-Fu stammt aus dem südlichen China und heißt ins deutsche übersetzt "Stil der zehn Tiere".
Der Stil beinhaltet die Schlangen-, Affen-, Tiger-, Kranich-, Adler-, Panther-, Löwen-, Bären-, Pferde- und Drachen-Technik.
Jede dieser Techniken sind für spezielle Bereiche des Trainings entwickelt worden. Bei der Schlangentechnik werden innere Kräfte (geistige und körperliche Kraft) gelehrt, während z.B. bei der Tigertechnik das Training des ganzen Körpers im Vordergrund steht. Die Panthertechnik beinhaltet Schnelligkeit und Sprungkraft, beim Affen dagegen einen flinken Laufstil und geschmeidige Bewegungen. Im Ssi Ssing Tschuen Kung Fu werden vorwiegend die Hand- und Armtechniken trainiert.
Das Dang Lang Kung Fu hat seine Wurzeln im nördlichen China.
Im Dang Lang Kung Fu kommt es vor allem auf Schnelligkeit und Beweglichkeit an. Dabei wird mit Händen, Füßen, Sprüngen etc. versucht gleichzeitig anzugreifen wobei die Angriffe so schnell hintereinander kommen wie Kugeln aus einer Maschinenpistole.
Vor allem die Fußtechniken werden hier besonders sorgfältig trainiert.
Im Gegensatz zum südchinesischem Stil, wo meist nur bis zur Mitte getreten wird, sind die Techniken im Dang Lang Kung Fu hoch und enthalten kunstvolle Luftsprünge.
Zudem enthält das Dang Lang Kung Fu ein Repertoire von über 118 verschiedenen Fußtechniken, was ein wunderbarer Ausgleich zu den vielen verschiedenen Handtechniken im Ssi Ssing Tschuen Kung Fu darstellt.


Die Waffen des Kung Fu

Jeder von den Kung Fu Kämpfern eingesetzte Waffe hat Ihr eigenes Chi. Die Kung Fu Meister lernen durch jahrelanges Training diese Waffen mit den notwendigen Genauigkeit einzusetzen. Jede Waffe wird als Verlängerung des Armes betrachtet und muss in Einigkeit zwischen Körper und Geist geführt werden.

Stock InJu:
Den Stock bezeichnet man als Ahnherren aller Waffen.
Er ist die älteste Waffe der Shaolin Mönche.
Der Kraftimpuls der Techniken kommt vom ganzen Körper.
Bei der Stocktechnik werden beide Enden eingesetzt. Es gibt Stoß, Fege und Blockbewegungen.
Die Drehungen folgen ungefähr im Mittelpunkt des Stockes.

Speer Chu Tchen Tsa:
Der Speer ist der König der Waffen.
Speertechniken schießen nach vorne wie der Kopf einer Schlange. Die Übungsform liegt auf einer geraden Linie. Der Speer wird nicht nur mit der Spitze verwendet. Mit dem Sperrende wird geschlagen und gestoßen. Mit der Stange geblockt und der Körper gedeckt.
Stöße nach vorne werden mit einer kurzen Bewegung des Handgelenkes verbunden um die Wirkung des Stoßes zu erhöhen.

Mehua Säbel:
Den Säbel nennt man auch den Herrscher der Waffen.
Das Führen des Säbels geschieht graziös und unangestrengt.
Das Chi fließt mit dem Säbel.
Die Augen schauen auf die Säbelspitze.
Das Schwingen des Säbels soll rasch wie das Flattern eines Schwalbenflügels sein. Den Säbel verwendet man ebenfalls zum stoßen und schlagen aber er ist breiter und schwerer als das Schwert deshalb überwiegen die Hiebtechniken.

Tamo Schwert:
Das Schwert nennt man den General der Waffen.
Charakteristisch ist das enge führen des Schwertes um den Kopf des Übenden.
Das Chi (Energie) fließt durch die Arme in das Schwert.
Die Schwertechniken beanspruchen besonders die Hände und die Arme.
Mit dem Schwert wird gestoßen, geschlagen und geschnitten.
Auf Grund seiner doppelschneidigen Klinge ist das Schwert die effektivste Waffe.
Die Beherrschung des Schwertes stellt höchste Anforderungen an den Kung Fu Sportler und bedarf eines intensiven jahrelangen Trainings.

In den Händen eines Kung Fu Meisters kann jeder Gegenstand des täglichen Gebrauchs zu einer effektiven Verteidigungswaffe eingesetzt werden.


News: Bericht in der Welt am Sonntag

als PDF Datei zum Download

mit Genehmigung der "WELT am Sonntag" www.welt.de
Bericht von Jürgen Bröker. Fotos von Laci Perenyi

"Kämpfen wie die Mönche"Bericht über unserer mehrfache Weltmeisterin Riccarda Richter.

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